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| 12 | 01 | 2026 | Praxis | Produkte | |
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Eine leichte Faser hat die Fischerei revolutioniert: Leichter, steifer, schneller – und sehr sensibel. Wie aus Carbon eine Rute entsteht, wann welche Carbon-Art passt, wo die Blanks hergestellt werden und welche Stärken und Schwächen das Material mitbringt – genau darum geht es in diesem Bericht.
Carbon (Kohlefaser) ist ein sehr leichtes und zugleich steifes Fasermaterial aus nahezu reinem Kohlenstoff. In Verbindung mit Harzmaterialien entsteht eine Verbindung, welche hohe Festigkeit bei geringem Gewicht liefert. Eingesetzt wird Carbon in vielen Bereichen. So beispielweise in Luft- und Raumfahrt, bei Autos und Motorrädern, Velos, Sportgeräten und in der Medizintechnik. Die ersten Fischerruten aus Carbon wurden Anfang der 1970er-Jahre von den Marken Fenwick und Hardy auf den Markt gebracht. Zuvor dominierten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Materialien Holz, Bambus und die wegen seiner Robustheit noch immer gerne eingesetzte Glasfaser den Rutenbau. Zwischenzeitlich gab es auch Vollglas- und Stahlruten und zu Beginn des Kohlefaserbooms auch Boron-Ruten, wo auf das Element Bor statt auf Kohlenstoff gesetzt wurde, was sich jedoch nicht flächendeckend durchsetzen konnte.
Seither hat sich im Spinnfischen wie auch bei den Fliegenruten viel getan. Auffällig ist vor allem, wieviel günstiger die Ruten geworden sind; fürs gleiche Geld bekommt man heute insbesondere beim Spinnfischen deutlich mehr Qualität als noch vor 20, geschweige denn 30 Jahren. In diesen Zeitraum fällt auch der Siegeszug der geflochtenen Schnüre. Noch vor 20 Jahren fischte die überwiegende Mehrheit der Spinnfischer ausschliesslich mit monofilem Silch. Heute hat sich das alles grundlegend geändert und Carbon dominiert in fast allen Bereichen.
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