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| 05 | 06 | 2026 | Schweiz | |
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Heute stellen wir mit dem Oberalpsee und dem Lutersee sowie dem Göscheneralpsee und dem «Bergsee» vier Bergseen im Kanton Uri sozusagen als Tandem vor: Beide Seenpaare haben den gleichen Ausgangspunkt – das eine Gewässer ist jeweils leicht erreichbar und gut besetzt, das andere muss man sich mit einer mehr oder weniger anstrengenden Wanderung «verdienen».
Der Oberalpsee liegt auf dem gleichnamigen Pass und ist bequem mit dem Auto von Andermatt oder Sedrun her erreichbar. Wer es noch gemütlicher mag, kann mit dem Zug anreisen und beim Oberalppass aussteigen. Der langgestreckte und eher flache Bergsee liegt auf 2027 m ü. M. Früher konnte das Patent im Restaurant oberhalb des Sees gelöst werden, seit einigen Jahren muss dieses an der kleinen Fischerhütte direkt unter der Hauptstrasse am See besorgt werden. Das Patent kostet 36 Franken und berechtigt dazu, bis zu sechs Forellen aus dem See zu fischen. Das Urner Fischerpatent ist hier nicht gültig. Wer noch Angelzubehör benötigt, findet in der Fischerhütte ebenfalls die passende Ausrüstung. Die Saison dauert von Mitte/Ende Juni bis Ende September, gefischt werden darf jeweils zwischen 8 und 20 Uhr.
Der Oberalpsee lockt mit einem ausgezeichneten Bestand an Regenbogenforellen, die regelmässig und in teils kapitalen Grössen besetzt werden. Auch Saiblinge werden ab und zu gefangen, sie sind aber die Ausnahme. Gefangen werden die Fische am ganzen Seeufer entlang, wobei das Südufer teilweise schwer zugänglich ist. Der See ist aufgrund seiner einfachen Erreichbarkeit und der guten Fangchancen besonders an Wochenenden stark frequentiert, dennoch findet sich immer ein Platz, wo man ungestört auswerfen kann. Gefischt wird meistens mit einer Zapfen- oder Buldomontage und Bienenmaden als Köder. Aber auch Spinnfischer werden ihre Freude am Gewässer haben und mit dem richtigen Löffel und Geduld zum Fangerfolg kommen. Sieht man die Fische steigen, kann sich auch das Fischen mit der Trockenfliege lohnen.
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