Petri-Heil[-Jerkbait]
15 | 06 | 2024 ProdukteText: Nils Anderson 0817
15 | 06 | 2024 Produkte
Text: Nils Anderson 0 817

Petri-Heil-Jerkbait

Jerkbaits sind richtig fängige Hechtköder und laufen bei uns trotzdem noch unter dem Radar. Nun hat «Petri-Heil» in enger Zusammenarbeit mit dem norddeutschen Hechtangler und Köderbauer Jan Borek einen «Petri-Heil»-Jerkbait lanciert.


Er ist 45 Gramm schwer und 10 cm lang und fängt Fische, wenn man ihn einfach langsam an der Spinnrute einkurbelt: der «Petri-Heil»-Jerkbait von Jan Borek. An der Form hat Jan lange getüftelt und sein Ziel war, einen Allround-Köder für sein Heimatgewässer, die Havel, aber auch für die Ostsee (Bodden) oder für Schweden zu entwickeln. Und wir haben dem Köder zusammen mit Jan ein Schweizer Design verpasst, zugeschnitten auf unsere häufigsten Beutefische: das Rotauge und die Felchen. Dabei haben wir auch an eine der wichtigsten Signalfarben gedacht: So verfügt der Jerk an der Unterseite am Kopf- und am Schwanzende über markante rote Triggerpunkte. Ein Farbrezept, welches schon vor Jahrzehnten Hechte an den Haken gebracht hat, man denke nur an den legendären Effzett-Blinker mit der roten Plastikflosse. Und natürlich darf das «Petri-Heil»-Signet nicht fehlen. Da Hechte bekanntlich nicht lesen können, soll das ebenfalls in Rot und nur auf einer Seite angebrachte Signet eine Verletzung des Fischs imitieren. Und die gute Nachricht: Ja, der ursprünglich aus Norddeutschland stammende Jerkbait von Jan Boreks Köderschmiede «Haveljerks» fängt auch hier!

 Ansprechender Happen! Der «Petri-Heil»-Jerkbait trifft offenbar den Geschmack unserer Hechte.

Ansprechender Happen! Der «Petri-Heil»-Jerkbait trifft offenbar den Geschmack unserer Hechte.


Einfache Führung

Das Fischen mit Jerkbaits verlangt üblicherweise eine kurze, steife Rute, da die Köder mit gleichmässigen Schlägen nach unten animiert werden und so ihren charakteristischen Zick-Zack-Lauf erhalten. Boreks Köder weist bereits bei gewöhnlichem Einkurbeln ein verführerisches Laufverhalten auf. Er ist langsam sinkend und läuft in einer Tiefe zwischen einem halben und zwei Metern. Den Köder kann man einfach absinken lassen oder mit ein paar langsamen Schlägen der Rute gegen unten auf Tiefe bringen, und umgekehrt kann mit einer Rutenbewegung gegen oben wieder eine höhere Führung von etwa einem halben Meter Wassertiefe erreicht werden.


Kompakt für weite Würfe

Für Hechte muss es nicht immer Bigbait sein. Ein Beutefisch von 10 cm stellt in den meisten Fällen einen akzeptablen Happen dar. Diese Grösse hat den Effekt, dass sich der 45 Gramm schwere Köder wunderbar weit werfen lässt und beim Auftritt nicht so viel Radau macht wie ein fast doppelt so grosses Exemplar. Und ja, der «Petri-Heil»-Jerkbait ist reine Handarbeit, gefertigt in Norddeutschland, was auch den Preis von CHF 29.– erklärt. Da es sich folglich um Unikate handelt, können kleine Farb- oder minime Formabweichungen auftreten.


Geräteempfehlung

Für seinen «Allrounder», wie Jan Borek das Modell nennt, empfiehlt er eine Stationär-Ruten-Rollenkombination. Ratsam sind straffe Spinnruten ab 50 g Wurfgewicht. Eine geflochtene Schnur zwischen 0,17 mm und 0,2 mm lässt weite Würfe zu und sichert die Belastungsgrenze. In Kombination mit einem 0,4er-Fluorocarbon-Vorfach von ein bis zwei Metern und einem abschliessenden Titan-Vorfach ist die Ausstattung perfekt.


Petri-Heil-Jerk

> Ab sofort ist der Petri-Heil-Jerk in unserem Shop in einer limitierten Auflage erhältlich.

 Ausgestattet mit widerhakenlosen und superscharfen BKK-Drillingen und soliden Sprengringen für anhaltende Freude am Hechtgewässer.

Ausgestattet mit widerhakenlosen und superscharfen BKK-Drillingen und soliden Sprengringen für anhaltende Freude am Hechtgewässer.

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